Stetige Optimierung der Kältetechnik

Im Bereich Kältetechnik optimieren wir unsere Geräte gleich doppelt: Einerseits suchen wir kontinuierlich nach Lösungen, wie unsere Kühlmöbel und Kälteanlagen noch energiesparender betrieben werden können. Andererseits spielt auch die Wahl des Kältemittels eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern und die Umwelt zu schonen. Darüber hinaus überwachen wir stetig unsere Kühlsysteme, sodass wir bei Unregelmäßigkeiten unmittelbar reagieren und eventuelle Problemstellen zielgerichtet bearbeiten können.

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Das Kältemittel macht den Unterschied

Herkömmliche H-FCKW-haltige Kältemittel schädigen die Ozonschicht und sind seit 2015 von der Europäischen Union verboten. Wir haben uns bereits im Jahr 1996 dafür entschieden, bei Neuanlagen auf H-FCKW-haltige Kältemittel zu verzichten. Als langfristiges Ziel hat sich ALDI SÜD vorgenommen, ganz auf natürliche Kältemittel zu setzen. Um dies zu erreichen, haben wir intensiv neue Technologien und natürliche Kältemittel getestet. Mit Erfolg: Seit 2006 sind die ersten CO2-Kälteanlagen im Einsatz.

Im Jahr 2010 haben wir festgelegt, dass alle unsere Neubauten mit CO2-Kälteanlagen ausgestattet werden. In allen weiteren Filialen setzen wir seit Beginn 2016 ebenfalls nur noch CO2-Kälteanlagen ein, sobald alte Anlage ausgetauscht werden müssen. So statten wir mit der Zeit alle unsere ALDI SÜD Filialen nach und nach mit dieser zukunftsorientierten und umweltfreundlichen Technologie aus. Bereits heute nutzen wir mehr als 1.350 CO2-Kälteanlagen – das entspricht bereits ca. 70 Prozent aller ALDI SÜD Filialen.

Auch bei den Kühltruhen haben wir kontinuierlich daran gearbeitet, diese auf ein natürliches Kältemittel umzustellen. Seit Anfang 2016 werden alle Kühltruhen bei ALDI SÜD zu 100 Prozent mit dem natürlichen Kältemittel Propan betrieben.
Um unseren Kunden unser Engagement im Bereich Kältetechnik zu zeigen, haben wir alle Kühltruhen und Kühlregale, die mit einem natürlichen Kältemittel betrieben werden, mit dem Aufkleber „nachhaltige Kühlung“ gekennzeichnet.

Kontinuierliches Monitoring der Kühlgeräte

Die kontinuierliche Überwachung und Wartung unserer Kühlgeräte sind ein wichtiger Baustein für die bestmögliche Energieeffizienz, Betriebssicherheit und Dichtigkeit der Kälteanlagen. Aus diesem Grund spielt im Bereich Kältetechnik auch die Qualitätssicherung eine zentrale Rolle. Mit „MobiLec (Mobile Leckage Monitoring System)" nutzen wir ein innovatives System, das den jeweiligen Experten einen umfassenden Überblick über alle Prozesse und Arbeiten an den Kälteanlagen ermöglicht.

Jede Regionalgesellschaft hat die Möglichkeit, eigenständig alle Anlagendaten abzurufen, durchgeführte Instandhaltungsarbeiten zu prüfen und Kältemittelnachfüllungen zu überwachen. MobiLec ist somit zum einen eine wichtige Datenbank, die aktuell circa 9203 aktive Kreisläufe für 1880 Filialen erfasst. Zum anderen ist MobiLec ein hochmodernes Kontroll- und Auswertungsinstrument, das uns hilft, den Bereich Kältetechnik immer weiter zu optimieren und bei Leckagen zeitnah zu reagieren.

Nachtrollos und LED-Beleuchtung senken den Energieverbrauch

Dank der konsequenten Entwicklungsarbeit und den Investitionen in umweltverträgliche Kühltruhen konnten wir unseren Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Systemen um 50 Prozent senken. Mit der neusten LED-Beleuchtung in den Kühlregalen reduzieren wir zusätzlich den Stromverbrauch und senken so den Energieverbrauch um 35 Prozent. Auch der Einsatz von moderner Regeltechnik trägt zur Reduzierung der Stromverbräuche bei. Für unsere Kühlregale haben wir zudem spezielle Nachtrollos entwickelt, die das Regal so dicht verschließen, dass der Energieverbrauch nachts und an Sonn- und Feiertagen erheblich gesenkt wird.